Rein und fein
Pflegeleichtes Material fürs Bad

Glatt, porenfrei und damit unkompliziert in Schuss zu halten: Moderne Oberflächen fürs Bad wie Stahlemaille benötigen oft nur einen kleinen Spritzer Reinigungsmittel, um nach Gebrauch wieder blitzeblank zu sein. Einzige Bedingung: Man muss sie regelmäßig und sanft pflegen.

Foto: VDS

Pflegeleichtes Material fürs Bad

Stahlemaille kratzt so gut wie nichts

28. April 2017

Glashart, beständig und überaus pflegeleicht: In Hotelbädern ist Stahlemaille längst das Material der Wahl. Seine positiven Eigenschaften überzeugen aber auch beim Putzen des privaten Badezimmers. Wir sagen Ihnen, warum das so ist.

Es ist herrlich, viel Zeit im Bad zu verbringen – sofern diese unserer eigenen Pflege und nicht dem Putzen dient. Zum Glück tragen moderne Materialien dem Wunsch nach einem pflegeleichten Badezimmer zunehmend Rechnung. Sie sind glatt, porenfrei und damit unkompliziert in Schuss zu halten. Wer sein Bad mit reinigungsfreundlichen Werkstoffen ausstattet, weiß diese weise Entscheidung garantiert noch Jahre später zu schätzen.

Altersloses Stahlemaille glänzt viele Jahre

Stahlemaille zum Beispiel zählt zu den Materialien, die uns bei minimalem Aufwand ein maximal gepflegtes Badezimmer garantieren. Beim normalen täglichen Gebrauch entstehen auf der glasharten Oberfläche nicht einmal mikroskopisch kleine Risse oder Verfärbungen. Sie ist absolut resistent gegen kosmetische und medizinische Badezusätze. Selbst Nagellackentferner, Sand oder Scheuermittel kratzen Stahlemaille wenig. Da der Werkstoff außerdem die beneidenswerte Eigenschaft hat, kaum zu altern, strahlt er selbst nach vielen Jahren noch im gewohnten Glanz ohne die geringsten Gebrauchsspuren. Darin liegt wohl ebenfalls ein Grund, warum er in Hotelbädern so häufig zu finden ist.

Nur Stöße mit spitzen Gegenständen sind ein Tabu

Der Hinweis für Romantiker: Brennende Teelichter am Wannenrand können einer Badewanne aus diesem feuerfesten Material ebenso nichts anhaben. Vorm Schlafengehen aber müssen sie natürlich trotzdem gelöscht werden. Nur Stöße und Schläge von und mit spitzen Gegenständen oder Schwefelbäder verschmerzt auch Stahlemaille nicht spurenlos. Ist und bleibt die Oberfläche jedoch unversehrt, kann man die Verschmutzungen mit einem Neutralreiniger mühelos entfernen. Wenn sie doch mal stärker ausfallen, empfiehlt es sich, einfach einen Lappen zu tränken, auf die verschmutzte Stelle zu legen und kurz einwirken zu lassen. Bei Kalkflecken helfen ein schwach saurer Badreiniger oder eine Wasser-Essig-Lösung im Verhältnis 1:1.

Wisch- und Weg-Effekt dank Oberflächenveredelung

Wenn Sie Ihrem Waschtisch oder der Badewanne eine zumeist optionale Oberflächenveredelung spendieren, sind sie noch leichter zu reinigen. Da perlt das Wasser nämlich dann ab und nimmt dabei nahezu alle Schmutz- und Kalkpartikel gleich mit. Auch nach dem Vollbad ist dann nur noch Abbrausen angesagt, kurzes Nachwischen mit einem feuchten Tuch – und schon kann der Nächste ins Bad! Diesen wunderbaren Wisch- und Weg-Effekt erhalten Sie sich allerdings nur, wenn Sie davon absehen, die veredelte Oberfläche mit falschen Pflegemitteln zu bearbeiten.

Pflegeleichtes Material fürs Bad
Tipp für die besonders schnelle Reinigung: Wenn Stahlemaille-Wanne oder -Waschtisch eine Oberflächenveredelung besitzen, dann perlt das Wasser einfach ab – und nimmt Schmutz- und Kalkpartikel quasi gleich mit. Einfach Nachwischen und gut. Foto: Kaldewei

Pflegeleichtes Material? Broschüre „Rein und Fein“ hilft.

Eine Übersicht darüber, welches Material in Ihrem Badezimmer generell welche Sünden nicht verzeiht, finden Sie in unserem Ratgeber „Rein und Fein“. Im gutesbad Bereich > Broschüren und mehr lässt er sich als Einzelexemplar kostenlos bestellen oder gleich downloaden.