PVD-Beschichtung
PVD steht für Physical Vapor Deposition (physikalische
Gasphasenabscheidung) – ein Beschichtungsverfahren, bei dem Metalle wie Titan,
Zirkonium oder Chrom im Vakuum verdampft und als hauchdünne, aber äußerst harte
Schicht auf Armaturen aufgebracht werden. Basis ist meist Messing oder
Edelstahl.
Die Schicht ist deutlich härter als klassisch verchromte oder lackierte
Oberflächen – sie hält Alltagsbelastung, Putzmittel und Mikrokratzer besser
stand. Zudem ermöglicht PVD Farbtöne, die mit Galvanik kaum realisierbar sind:
wie etwa Gunmetal, Roségold, Messing-Optik, gebürstetes Schwarz, Kupfer. Die
Schicht oxidiert nicht und verblasst nicht durch UV-Licht oder Feuchtigkeit –
wichtig gerade im Bad-Dauerfeuchtklima. Und der Prozess
kommt ohne die giftigen Schwermetallbäder (z. B. Cyanidverbindungen) aus, die
bei klassischer Galvanik nötig sind. Allerdings: PVD-Schichten lassen sich bei
Beschädigung nicht ausbessern – ein tiefer Kratzer bleibt sichtbar, während man
Chrom notfalls neu verchromen lassen kann.