Sophie, 29, hat sich ein Bad gestaltet, das genau weiß, was die junge Frau braucht - besonders freitagsabends.

Freitagabend, kurz nach sieben. Sophie hat drei Dinge getan, bevor sie auch nur ans Outfit gedacht hat: Kerzen angezündet, Badesalz eingestreut, Wasser in ihre Badewanne einlaufen gelassen. Für sie ist das kein Luxus. Es ist Logik. Mit dem Bad zieht sie einen Strich unter den Tag, an dem – wie immer vor dem Wochenende – in der Agentur noch alles Mögliche erledigt werden musste. „Wer entspannt ins Date geht, gewinnt", sagt sie und grinst. Die Wanne fügt sich hinten putzpraktisch in die Ecke zum Fenster ein, aber vorn wirkt sie skulptural, weich in der Form, wie ein charakterstarkes Möbelstück. Seit dem Umbau ist sie ihr liebster Ort der Welt. Kein Vorhang, keine Verkleidung. Einfach da. Einladend.

Zwanzig Minuten später steht Sophie am Waschtisch. Das stylische Aufsatzbecken thront auf einer minimalistischen, mit nur wenigen Schubladen ausgestatteten Konsole. Drum herum: bewusst viel Platz. Foundation hier, Parfüm da, in dieser Woche mit einem kleinen Trockenblumenstrauß als Deko. Morgen, falls sie auf den Markt kommt, vielleicht wieder etwas anderes. Sophie lebt das Umdekorieren. Ihr Bad lässt ihr diese Freiheit, weil es nicht auf maximalen Stauraum setzt, sondern auf Freifläche. Sophie lässt darum auch nichts rumstehen. So wird die Ablage oder die Nische in der Dusche zur kleinen Bühne, die sie immer neu bespielt. Jede Wand beinhaltet für sie Möglichkeiten – für Farbe, Tapete, Licht. Darum hat sie für Fliesen und Keramik auch neutrale Farben gewählt. Für alle Deko-Fälle.

Foto: Bette

Foto: Burgbad

Foto: Viega

„Mein Bad ist mein Ritual. Was danach kommt, ist Bonus." (Sophie)

Die bodenebene Dusche hat sie heute gar nicht gebraucht – Wannenabend. Das wandhängende WC hält die Linie clean, der Boden frei, der Raum groß. Alles hängt, alles atmet. Sophie schätzt das. Sie mag keine Enge, weder im Leben noch im Bad.

Um Viertel vor acht ein letzter Blick in den Spiegel. Lippenstift. Gut. Ihr Handy vibriert. Sie schickt noch schnell eine Nachricht raus und macht ein Selfie (diesmal nur für sich), dann legt sie das Handy weg und atmet einmal tief durch die Nase ein – Badezimmerduft, Kerze, irgendwas Blumiges – und lächelt. Das Bad hat seinen Job


Wie dein Bad-Traum Realität werden kann

Am 19.9.2026 ist der Tag des Bades. Der Besuch einer Ausstellung des Sanitärhandels oder -handwerks an diesem Tag könnte zum Anlass genommen werden, sich unverbindlich über Sanierungsoptionen im Badezimmer zu informieren und den schon lange gehegten Wunsch nach einem neuen Bad anzugehen. Schirmherrin dieses Events ist die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e. V.