Brigitte und Werner haben sich ein Bad eingerichtet, das mit ihnen denkt – komfortabel, sicher und voller kleiner Momente, die zählen.

Brigitte (61) nimmt sich morgens Zeit. Das war nicht immer so. Dreißig Jahre lang war das Bad in ihrem Haus nicht viel mehr als eine Durchgangsstation – rein, raus, weiter. Seit dem Umbau und der Vergrößerung ist es anders. Sie sitzt jetzt häufiger auf dem bequemen Hocker vor ihrem Schminkplatz mit dem elegant beleuchteten Spiegel. Quatscht mit ihrer Tochter in Hamburg, macht ihre Fingernägel, trinkt einen Kaffee. Sie genießt die Leichtigkeit der Konsolenlösung, die Ruhe, und dass sie hier alles einfach liegen lassen kann. Das ist ihre Ecke.

Der große Spiegelschrank über dem Waschtisch muss dafür alles schlucken, was die zwei inzwischen an Pflegeprodukten, Cremes und Medikamenten so brauchen – also eine ganz Menge. Alles hat seinen Platz. Und das Beste: Mit der smarten Spiegelschrankbeleuchtung können sie wunderschönes Licht ins Zimmer bringen. Egal, ob Morgenstimmung, Abendstimmung, und ja, auch helles Tageslicht, wann immer sie es brauchen. Brigitte macht den Schminkspiegel noch einen Tick heller, trägt ihre Tagescreme auf und denkt: Besser geht’s nicht.

Werner (64) steht derweil unter der Dusche – barrierefreier Einstieg, kein Stolpern, kein Nachdenken. Die bodenebene Fläche, das Reling-System: Das gibt ihm Sicherheit für die Zukunft, ohne dass es aussieht wie ein Kompromiss. „Es fühlt sich nicht nach Hilfsmittel an. Es fühlt sich nach gutem Design an", sagt er. Wenn die Beine nach der langen Wanderung am Vortag doch ein bisschen schwer sind, setzt er sich einfach ans Ende der gefliesten Sitzbank in der großzügigen Duschzone. Es war doch richtig, dafür auf eine Badewanne zu verzichten. Warmes Wasser, kein Stress heute, purer Genuss. So kann’s weitergehen.

Foto: Hansgrohe

Foto: TECE

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„Wir haben unser Bad nicht modernisiert. Wir haben es endlich zu unserem gemacht." (Brigitte)

Das in den Hintergrund versetzte Dusch-WC war Brigittes Idee – Werner war skeptisch, ist es aber längst nicht mehr. Die Kombination aus Hygiene und Komfort hat beide überzeugt, leise und gründlich. Man spricht nicht viel darüber. Man genießt es einfach. Und Platz drumherum für irgendwelche Griffe ist auch noch da.

Was dieses Bad vor allem ist: ehrlich. Es versteckt nicht, dass man älter wird – es macht das Älterwerden angenehmer. Komfortabler. Schöner. Brigitte und Werner haben kein Bad für die Enkel gebaut, sie haben es für sich gebaut. Und das, findet Brigitte, war längst überfällig.


Wie dein Bad-Traum Realität werden kann

Am 19.9.2026 ist der Tag des Bades. Der Besuch einer Ausstellung des Sanitärhandels oder -handwerks an diesem Tag könnte zum Anlass genommen werden, sich unverbindlich über Sanierungsoptionen im Badezimmer zu informieren und den schon lange gehegten Wunsch nach einem neuen Bad anzugehen. Schirmherrin dieses Events ist die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e. V.